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Die Eulen und die Lerchen

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Schlaftypen: Kurz- und Langschläfer, Eulen und Lerchen

Augen auf bei der Berufswahl- Als Eule hat man es nicht immer leicht!

Als Spätaufsteherin hatte ich in unserer Welt oft einen schweren Stand. Langschläfer werden als faul und undiszipliniert beschimpft, während Frühaufsteher als fleißig und produktiv angesehen werden. „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, heißt es doch! Dementsprechend gelten die „Lerchen“ als die potenziellen Erfolgstypen, während „Eulen“ meist als eher faule Künstlernaturen abgetan werden, die es eh nicht weit bringen.

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Schon als Kind fand ich es immer grausig, so früh in die Schule zu müssen. In der ersten Klasse bin ich mal aus der Bank gefallen, weil ich leider eingeschlafen war. Es folgte prompt ein Eintrag ins Muttiheft. Später, als ich mit der Straßenbahn in die Berufsschule musste, bin ich erst an der Endstation wieder wach geworden. Nicht, weil ich etwa am Abend vorher zu viel gefeiert hätte. Nein, es war ganz einfach viel zu früh für mich, gefühlt mitten in der Nacht, sozusagen. Uns so setzte sich das weiter fort. In der Klinik habe ich, wann immer es möglich war, Spät- und Nachtschichten übernommen. Als ich mich dann selbstständig gemacht hatte, konnte ich mir meine Zeit dann besser einteilen und war auch schlagartig produktiver und kreativer.

Man kann mich frühmorgens an den Schreibtisch verdonnern und ich werde keine vernünftige Zeile zu Papier bringen. Ich arbeite am liebsten am Abend und in der Nacht. Lange Zeit habe ich gedacht, dass mit mir irgendetwas nicht stimmt. Aber ich bin ganz offenbar nicht die Einzige, die am Morgen, wenn ich denn nun schon zum Aufstehen gezwungen! bin, völlig verpeilt ist. Doch es gibt Studien, die Spätaufstehern wie mir Hoffnung machen!

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) fand bei einer Studie heraus: Die Abendtypen sind oft flexibler und kreativer, die Morgentypen rigider, aber auch sorgfältiger und korrekter.

Weitere Studien deuten ebenso darauf hin, dass in Spätaufstehern mehr steckt, als ihnen oft unterstellt wird. So ergab eine Untersuchung der Universität Southampton, dass „Eulen“ durchschnittlich höhere Einkommen erzielen und weniger körperliche Arbeit verrichten.

In ihrem Buch „Der frühe Vogel kann mich mal!“ beschreibt Autorin Bettina Hennig (Ullstein- Verlag, 8,99 Euro) ihre Erfahrungen als Spätaufsteherin, und warum es toll sein kann, „Eule“ zu sein.

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Warum es geil ist, eine Eule zu sein

·         Geselligkeit

Nachteulen sind abends besser gelaunt – das fördert gleichzeitig ihre soziale Kompetenz. Langschläfer haben in der Regel einen großen Freundeskreis. Warum? Entweder fördert die Fähigkeit, nachts länger durchhalten zu können, die Geselligkeit. Oder der verstärkte Wunsch nach Geselligkeit fördert die Fähigkeit, nachts länger aufbleiben zu können.

·         Einfallsreichtum

Langschläfer sind auch in Sachen Einfallsreichtum den frühen Vögeln einen Schritt voraus. Begründung: Wer regelmäßig frühe Termine verpasst oder zu spät im Büro auftaucht, dem gehen irgendwann die gängigen Ausreden (verpasste Bahn, Wecker klingelte nicht) aus. Aus dieser Not hat er die Fähigkeit entwickelt, seine Umwelt durch Erzählungen zu begeistern und zu überzeugen. Außerdem: Langschläfer haben viele tolle Ideen und den größeren Mut, sie auch hartnäckig zu verfolgen.

·         Flexibilität

Langschläfer halten nicht unnötig an Altem fest und sind offener für Veränderungen als die frühen Lerchen. Darum sind sie auch gern im Kreativ- und Unterhaltungssektor tätig. Ganz im Gegensatz zu Frühaufstehern, die Irritationen fürchten und empfindlicher auf Veränderungen reagieren.

Trotzdem haben es Spätaufsteher im Alltag oft schwerer als Frühaufsteher, weil Bürozeiten etc. nun mal eher auf „Lerchen“ getrimmt sind. Viele „Eulen“ leiden daher am sogenannten sozialen Jetlag – sie leben quasi permanent in der falschen Zeitzone. Im besten Fall lässt sich das mit viel Kaffeetrinken überstehen, aber im schlimmsten Fall kann ein permanentes Leben gegen die innere Uhr zu Schlafproblemen, Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Bei Menschen und anderen Säugetieren wird die innere Uhr und der Tag-Nacht-Rhythmus durch das Hormon Melatonin gesteuert. Den Takt für die innere Uhr gibt vor allem der Suprachiasmatische Nucleus vor, eine Ansammlung spezieller Nervenzellen im Gehirn.

Die innere Uhr kann man nur in Grenzen umstellen, denn das ist auch genetisch mitbedingt. Wenn man seine Gewohnheiten ändert, ist da zwar schon Spielraum drin, aber man kann auch nicht aus seiner Haut. Doch unterm Strich kann das den sozialen Jetlag nur mildern, nicht abstellen. Man sollte daher die innere Uhr bei der Karriereplanung mit berücksichtigen. Auch gibt es inzwischen immer mehr Unternehmen, die ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle und auch Möglichkeiten zur Mitarbeit vom Home Office aus bieten.

Nach welchem Rhythmus du am liebsten lebst, bestimmt deine innere Uhr Sie ist der biologische Taktgeber, über den jeder Mensch verfügt. Wie diese Uhr tickt, bestimmst nicht du und dein Wecker, sondern deine Gene.

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Studie über Früh- und Spätaufsteher- Darum sind Nachteulen
oft erfolgreicher!

Forscher der Universität Madrid haben rund 1000 Teenager mit diversen Tests auf ihren Bio-Rhythmus und ihre Leistungsfähigkeit untersucht. Das Ergebnis: Die Spätaufsteher hatten mehr von den geistigen Fähigkeiten, die mit besseren Jobs und höheren Einkommen in Verbindung gebracht werden.

„Eulen“ sind dabei nicht nur in Bezug auf ihren Tagesablauf eher Spätzünder: Die „Lerchen“ bringen zunächst oft bessere schulische Leistungen, weil sie morgens einfach wacher sind als müde Spätaufsteher, die sich durch die ersten Schulstunden quälen.

Dafür ist bei den „Eulen“ das analytische, konzeptionelle und induktive (schlussfolgernde) Denken stärker ausgeprägt, das sie später oft innovativer und kreativer werden lässt – und damit zu potenziellen Führungspersönlichkeiten.

Unter den jugendlichen Probanden der Studie entpuppten sich 32 Prozent als „Eulen“, die spät wach werden und abends am leistungsfähigsten sind. 25 Prozent waren „Lerchen“, die schon morgens zur Höchstform auflaufen, aber abends schnell nachlassen. Die übrigen Teilnehmer waren „Normaltypen“ ohne klare Früh- oder Spätneigung.

„Spätaufsteher sind häufig die extrovertierteren und kreativeren Charaktere, die Poeten, Künstler und Erfinder, während Frühaufsteher die Dinge eher logisch herleiten, was sie eher zu Beamten und Buchhaltern werden lässt“, kommentiert Professor Jim Horne von der Loughborough University die Studienergebnisse gegenüber dem Independent. „Spätaufsteher sind sozialer, menschenorientierter.“

Langschläfer oder Frühaufsteher: Die innere Uhr ist ausschlaggebend

Wann du aufstehst oder schlafen gehst, bestimmt nicht nur der Wecker: Tief verborgen tickt eine innere Uhr. Sie legt fest, ob du zu den Langschläfern gehörst oder eher zu den Frühaufstehern.

Gehörst du zu den Menschen, die schon bei Morgengrauen putzmunter sind und gut gelaunt aus dem Bett kommen? Oder schläfst du lieber länger, weil du erst müde wirst, wenn bereits die ersten Vögel zwitschern? Langschläfer und Frühaufsteher gibt es von Natur aus. Die meisten Menschen sind allerdings weder das eine noch das andere, ihr Schlaf-Wach-Rhythmus liegt irgendwo zwischen dem von morgenfrischen Lerchen und den nachtaktiven Eulen.

Wissenschaftler haben die beiden extremen Schlaf-Wach-Varianten nach Vorbildern aus der Vogelwelt benannt. Lerchen werden früher müde als die meisten Menschen und stehen auch früher auf. Sie fühlen sich bei Tagesanbruch besonders fit. Eulen hingegen sind abends lange leistungsfähig, morgens aber müde und muffelig.

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Kurz- oder Langschläfer – das liegt in den Genen

So mancher Langschläfer würde am liebsten bis mittags im Bett bleiben. Andere Menschen stehen gerne ganz früh auf. Die Schlaftypen sind sehr verschieden, verantwortlich dafür ist die innere Uhr.

Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist von Fall zu Fall verschieden.

Wann ein Mensch wach und ausgeschlafen ist, das hängt nicht nur von der Qualität und der Dauer des Schlafs in der vorangegangenen Nacht ab. Eine wichtige Rolle spielt die innere Uhr. Sie legt den individuellen Schlaf- und Wach- Rhythmus fest. Um die verschiedenen Arten von Schlaftypen voneinander abzugrenzen, schaut man in die Welt der Vögel. Wenn du mit den ersten Vögeln am frühen Morgen wach wirst und dich dann auch ausgeschlafen fühlst, bist du eine Lerche. Kommst du hingegen morgens nur schwer in Gang und bist dafür bis in die Nacht hinein aktiv, bist du eine Eule. Ob du Langschläfer oder Frühaufsteher bist, das legt also die Natur fest – zumindest theoretisch. Denn häufig sind die verschiedenen Schlaftypen gezwungen, gegen ihre innere Uhr zu handeln.

Es gibt ausgeprägte Kurz- und Langschläfer: Wer als Erwachsener unabhängig vom Wecker regelmäßig weniger als sechs Stunden schläft, gilt als Kurzschläfer. Verbringst du hingegen mehr als neun Stunden täglich im Bett, gehörst du zu den Langschläfern. Beide Gruppen erleben gleich viele Tiefschlafphasen, aber Langschläfer schlummern im Vergleich dennoch leichter und träumen mehr. Beim Aufwachen fühlen sich beide Typen gleich ausgeruht. Wissenschaftler vermuten deshalb, dass Kurzschläfer effektiver schlafen.

Von Eulen und Lerchen – die Schlaftypen

Der Schlaftyp eines Menschen wandelt sich im Laufe des Lebens ein wenig. Kinder sind früh wach, Teenager sind am liebsten nachts aktiv. Im jungen Erwachsenenalter verschiebt sich das zeitliche Gefüge wieder ein wenig. Das Grundmuster allerdings bleibt meist ein Leben lang erhalten. Eine Lerche wird also kaum jemals zur echten Eule und umgekehrt. Nicht nur der ideale Zeitpunkt zum Schlafen und Aufstehen ist genetisch vorgegeben, sondern auch die optimale Dauer des Schlafs. Ob ein Mensch Langschläfer oder Kurzschläfer ist, bestimmt ebenfalls die innere Uhr. Am gesündesten ist es, wenn sich das Leben dem Takt dieser Uhr anpassen kann. Leider sieht die Realität oft anders aus: Auch Eulen müssen um sieben oder um acht Uhr zur Schule und ins Büro. Diese Aufsteh-Zeiten fallen ihnen wesentlich schwerer als den schon morgens aktiven Lerchen.

 

Bleib fabelhaft!

Deine Katharina Mckale

 

Quellen: t-online, springer-verlag

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